About

  • George Diaz, 1947 geboren und aufgewachsen in New York, studierte am New York City College Angewandte Grafik im Schwerpunkt Fotografie.
  • 1968-1972 Studienreisen in Europa und immer wieder Auftragsarbeiten mit jeweils längeren Stationen in London und Paris
  • 1972-1978 Assistenz bei namhaften Mode- und Werbefotografen in München (u.a. Karin Krause, Apollon-Studio, Michael Doster)
  • 1978 Freiberuflicher Fotograf mit eigenem Studio
  • Neben Auftragsarbeiten im Fashion- und Lifestylebereich und der Portraitfotografie verwirklichte er sich vorwiegend in eigenen Produktionen, die in internationalen Magazinen, wie Vogue, Marie Claire, Madame, Elle, New Mag, Harper’s Bazar u. v. a. erschienen.
  • Ausstellung in Amsterdam (Melkweggalerie) und Group Shows in London und Berlin.
  • Immer wieder Ausstellungen in München (Amerikahaus, Orangerie des Englischen Gartens et. al.)
  • Die sorgfältig arrangierten eigenen Produktionen George Diaz charakterisieren einen klaren sachlichen Formstil, den unter Beachtung von Schärfe, Licht- und Schatteneffekten eine eigenwillige stimmungsvolle Atmosphäre auszeichnet.
  • Mit seiner Ausstellung „Angels and Other Species“ emanzipierte sich George Diaz vom neoklassizistischen Zeitgeschmack der 90er Jahre, indem er den Charakter des Modells in direkte Beziehung zur Bildinszenierung setzt. Damit gelingt ihm eine über die visuelle Wahrnehmung hinausreichende Bildsprache, die Objektivität ausschließt, einen intuitiven Einstieg erzwingt.
  • 1999 Übersiedlung nach Berlin
  • Für das Jahr 2000 produziert er den Kalender „Vision and Synergies“ für die Schering AG Berlin. Hier nutzt er das Sandwich-Verfahren, eine populäre Technik der Schwarz-Weiß-Fotografie der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Damit erreicht er eine größere Spieltiefe in der visuellen Wirkung der Farbfotografie.
  • Die mit der Digitalfotografie einhergehenden Möglichkeiten der Bilderstellung und -Manipulation inspirieren George Diaz für seine neuesten Werke.
  • Das Arbeiten mit Ebenen und Maskierungen ermöglicht ihm ein Spiel der Assoziationen und Konnotationen des menschlichen Geistes mit dem reichen Fundus seines Bildarchivs. Mit Hilfe von Kollagen und Montagen drückt George Diaz die von ihm immer stärker empfundene Bruchstückhaftigkeit des menschlichen Daseins aus.
  • Die in seiner Auseinandersetzung mit aktuellen Themen entstandenen neuen Werke spiegeln so immer auch die Vergangenheit wieder.